Schottland: Highlands & Islands "At every corner is a scenic view" Die Tour 2001 führte meine Freundin Claudia und mich nach Schottland. Für Claudia sollte es die erste "große" Fahrradtour sein. Deswegen - so meine (vollkommen unnötige) Motivationshilfe - sollte sie das Ziel der Reise wählen. Ich weiß nicht, ob man mir meine Überraschung angemerkt hat, als sie mir Ihr Wunschziel nannte, aber mir schossen sofort drei Wochen Radeln im Regen durch den Kopf. Da ich Claudia weder durch wochenlanges gutes Zureden, lebhafte Erzählungen von Dauerregen, steilen Bergen, sturmartigen Gegenwind, fettigen Fish & Chips und mörderischen Mücken noch durch Lobgesänge auf das wunderschöne Portugal von ihrem Wunschziel abbringen konnte, ging es im Juli des besagten Jahres los. Es wurde eine wunderschöne Tour durch die phantastische Landschaft der schottischen Westküste. Ich bin jetzt beim Schreiben dieser Zeilen froh, daß sich Claudia nicht hat von mir überreden lassen... Roadbook Hinweis: Die angegebene Kilometerzahl gibt nicht unbedingt die tatsächliche Entfernung zwischen den Orten wieder. Oft sind in den Kilometerangaben (freiwillige und unfreiwillige) Umwege, Zimmersuche, Abstecher etc. enthalten. Tag Strecke Km 1. Edinburgh 22 2. Edinburgh - Peebles 59 3. Peebles - Strathaven 72 4. Strathaven - Brodick (Insel Arran) 62 5. Brodick 0 6. Brodick - Lochranza 44 7. Lochranza - Bridgend Ausflug zu den "Standing Stones" 47 20 8. Bridgend - Oban 54 9. Oban - Craignure (Insel Mull) Ausflug zum Castle Duart 8 12 10. Inselrundfahrt Mull 80 11. Craignure - Glenborrodale 59 12. Glenborrodale - Arisaig 60 13. Arisaig - Broadford (Insel Skye) 44 14. Broadford Ausflug Richtung Elgon 32 15. Broadford - Portree 49 16. Portree Ausflug Trotternish Halbinsel 71 17. Portree - Dornie 69 18. Dornie - Invergarry 68 19. Invergarry - Fort William 45 20. Fort William Ausflug Glen Coe 79 21. Fort William - Edinburgh (per Zug) 16 22. Edinburgh 0 23 Edinburgh 22 GESAMT 1094 1. Auftakt: Go west! "The weather is maybe dry" erzählt uns der Pilot der British Airways über unseren Zielort nach Erreichen der Reiseflughöhe. "Na toll", denke ich mir, "ein Komiker am Steuer". Wir sitzen im Flieger nach Edinburgh. Innerlich habe ich ohnehin mit dem Wetter abgeschlossen und wäre auch über drei Wochen Regen, Nebel und ähnliche Widrigkeiten nicht überrascht. Trotzdem freue ich mich auf die Radtour und bin gespannt auf die wilde Landschaft der schottischen Westküste, den Highlands und ein paar Islands. Zu meiner Überraschung erreichen wir nach der Ankunft und den ersten Kilometern im Linksverkehr Richtung Edinburgh immerhin trockenen Hauptes unsere Unterkunft. Da es schon relativ spät ist, haben wir untypischerweise das Bed & Breakfast bereits im Voraus gebucht. "Garfield's Guesthouse" liegt gut zehn Radlminuten vom Zentrum der schottischen Hauptstadt entfernt und bietet wie viele B&Bs schon fast den Komfort eines Hotels. Am nächsten Tag radeln wir Richtung Westküste los. Edinburgh heben wir uns für das Ende unserer Reise auf. Unser "warm up" soll eine dreitägige Tour durch die sanfthügelige Landschaft des Süden Schottlands werden. Wir haben uns entschlossen, das industrielle Zentrum Schottlands zwischen Edinburgh und Glasgow in weitem südlichen Bogen zu umfahren. Wir bereuen die Entscheidung nicht, denn wir kreuzen das schöne Tal des Tweed auf der "Tweed Bicycle Route", erradeln üppig grüne Anhöhen auf wenig befahrenen Straßen und passieren hübsche Ortschaften. In Strathaven lernen wir das erste Mal die schottische Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft kennen: Wir stehen am Straßenrand und gucken wohl möglich etwas hilflos auf der Suche nach einer Unterkunft in dem kleinen Ort. Ein Radfahrer stoppt spontan und fragt uns, ob er uns helfen könne. Die Frage nach einer Unterkunft kann er uns als kürzlich Zugezogener zwar nicht beantworten, aber er schwingt sich schnell wieder auf sein Fahrrad und erscheint wenig später mit einem Unterkunftsverzeichnis in der Hand. Er hat bereits in einem B&B angerufen und nach einem freien Zimmer gefragt. Wenn wir mögen, können wir es uns mal ganz unverbindlich ansehen. Und damit wir uns in dem kleinen Ort auch nicht verirren, geleitet er uns sogar bis zur Haustüre der liebenswerten Mrs. Graig. Bereits in den ersten Tagen muß ich von mindestens einem meiner Lieblingsvorurteile über Britannien Abschied nehmen: Das Essen ist in Schottland erstaunlich schmackhaft und wesentlich besser als in Wales. Lachs ist geräuchert, gekocht oder gebraten immer gut, es gibt Salat mit Dressing und sogar die Chips sind genießbar. In einem der zahlreichen Restaurants mit gehobener (aber noch bezahlbarer) Küche wage ich mich an das schottische Nationalgericht "Haggis" heran: Die zu einer Wurst verarbeiteten Schafsinnereien mit Hafermehl und Gewürzen werden auf einer Hühnerbrust und mit Whiskysauce fast schon zu einer Delikatesse... Unsere Route führt immer nach Westen. Die Landschaft flacht zur Küste hin ab und es wird deutlich urbaner. Am dritten Tag erleben wir den ersten kräftigen Niederschlag: Den ganzen Nachmittag radeln wir durch den Regen. Erst, als wir am Hafen von Adrossan auf die Fähre warten, klart es auf und beim Ablegen können wir auf Deck die Sonne genießen. 2. Kipling auf Arran Die Fähre bringt uns auf die Insel Arran, nach Brodick, dem Hauptort der Insel. Hier wollen wir einen Tag nicht radeln und etwas faulenzen. Wir spazieren zum örtlichen Brodick Castle am anderen Ende der Bucht. Da uns die Porzellansammlung im Schloß wenig interessiert, wandern wir lieber einen der Trails um das Castle herum, was sich aber auch nicht als der große Hit erweist, denn der Wanderweg führt teilweise durch abgeholzte Gebiete. Wir sind für zwei Nächte in der Carrick Lodge untergekommen. Unser Gastvater Eric erläutert uns mit großer Begeisterung sein B&B im Detail. Sogar, daß auf Toilette die Lüftung nach 10 Minuten automatisch ausgeht, scheint ihm erwähnenswert. Sowieso ist er sehr redselig und schwärmt in den höchsten Tönen von Arran. Als wir ihm vom weiteren Verlauf unserer Tour erzählen, ist er begeistert. Eric spricht den - inzwischen legendären - Satz "At every corner is a scenic view", der uns auf dem Rest der Tour immer wieder in den Sinn und über die Lippen kommt. Wir haben gerade ein - wie immer - üppiges Frühstück zu uns genommen und blicken nun ziemlich skeptisch aus dem Fenster. Eigentlich wollen wir unsere Tour fortsetzen, doch das Wetter sieht alles andere als gut aus. Es regnet. Eric ermuntert uns mit der Vorhersage "It clears up at lunchtime" dennoch zu starten. Als wir uns verabschieden, schickt er uns mit "You will enjoy it" und dem Nachsatz "if it clears up" auf die Reise. Ich liebe schottischen Humor... Wir nehmen die Straße quer über die Insel, die auf rund 230 Höhenmeter ansteigt. Einem steilen Auftakt folgt ein flacherer Abschnitt und ein "ordentliches" Finale. Zu allem Überfluß bläst uns der starke Gegenwind den Regen ins Gesicht. Und warm ist es auch nicht. Wir kämpfen uns mit zusammengebissenen Zähnen den Berg hinauf. Endlich sind wir oben und lassen wir uns zur Küste hinunter rollen. Die erste "Belastungsprobe" ist bestanden! Unten angekommen - inzwischen ist es lunchtime - klart es tatsächlich auf und wir genießen die weitere Fahrt entspannt entlang der schönen Küste. Lochranza wird das Ende dieser Tagesetappe. Der Ort liegt wunderschön in einer Bucht und ist von hohen grünen Bergen eingerahmt. Wir haben ein Zimmer im "Caberfeidh Guest House" bei Magret und David gefunden. Die Beiden strahlen eine Herzlichkeit und Wärme aus, daß wir uns sofort wohl fühlen. Auch ihr B&B ist mit vielen Details liebevoll eingerichtet. Auf den Betten unseres Zimmers begrüßen uns zwei Teddybären... Wir sollen auf einem Zettel ankreuzen, was wir alles zum Frühstück essen wollen. Zusätzlich zum üblichen Ham & Eggs gibt es einen Fisch namens "Kipling". Wir wissen nicht, welcher Fisch das ist, aber Claudia macht das Kreuzchen. Leider wissen wir auch nicht, daß der Fisch als Alternative zum Ham & Eggs gedacht ist. Dies erahnen wir erst, als Claudia am nächsten Morgen nach den obligatorischen Cereals einen Teller mit warmen geräucherten Makrelen serviert bekommt. Das anschliessende Ham & Eggs schafft sie nur noch mit Mühe. David amüsiert sich köstlich, daß Claudia Fisch und Ham & Eggs verdrückt hat. Ganz besonders hat ihn aber gefreut, daß es nur eine halbe Portion war (weil nur eine "Zugabe" zum Ham & Eggs) und er selbst die andere Hälfte verspeisen konnte. Als er uns im nachhinein davon erzählt, hält er sich herzhaft lachend den Bauch... Leider bleiben wir nur eine Nacht bei Margret und David. Wir wollen weiter Richtung Norden, den Highlands entgegen. Doch dazu müssen wir erst einmal von Arran zurück auf's Festland. Die Fähre landet auf der Halbinsel Kintyre. Die Straße steigt zwar erneut auf rund 140 Meter an, doch erlaubt schöne Aussichten zurück auf Arran und das Umland. Zwei Tage radeln wir immer nach Norden. Wir passieren verfallene Castles, alte keltische Kultstätten und einsame Gehöfte. Die Landschaft um uns herum verändert sich grundlegend: Die sanften grünen Hügel weichen einem deutlich schrofferen Bergland. Die Berge werden höher, karger und erscheinen je nach Lichteinfall und Vegetation in den unterschiedlichsten Grüntönen. Überall ist Wasser: Von den Tropfen, die aus einer Felsspalte heraus sickern über kleinen Bäche und Flüsse bis hin zu den Buchten, die sich oft kilometerweit in das Land erstrecken. Auch das Wetter hat sich grundlegend geändert. Statt der sonst üblichen Südwestwind-Wetterlage mit viel Regen bläst nun ein kühler Wind direkt aus Norden. Damit ist die "strategische Planung" unserer Route hinfällig und wir haben eine Menge Gegenwind. Doch dafür strahlt viel Sonne vom tiefblauen Himmel und die Temperaturen sind trotz des Windes zum Fahrradfahren angenehm. 3. Highlights auf Mull Oban ist ein netter Hafenort mir viel Flair. Nach einem überwältigenden Sonnenuntergang nippen wir im "Lorne" das gewöhnungsbedürftige einheimische Bier. Weniger gewöhnungsbedürftig sind hingegen die "High Horses", die mit ihrer Livemusik für viel Stimmung im Pub sorgen. In Oban legt die Fähre nach Mull ab. Während der knapp einstündigen Überfahrt genießen wir herrliche Aussichten auf das Bergland jenseits der Küste, auf einen weißen Leuchtturm in strahlender Sonne und die Küste von Mull mit dem imposanten Duart Castle. Zum Duart Castle radeln wir nach unserer Ankunft und kurzer Suche eines B&B. Da wir auf dem Weg dahin auch noch das Castle Torosay passieren, machen wir zuerst einen Abstecher dahin. Das Innere des Castle Torosay kann man zwar besichtigen, ist aber nicht so interessant wie seine herrliche Gartenanlage. Durch das gute Wetter können wir im Gartencafe sitzen und Tee mit Scones unter blauem Himmel genießen. Spatzen tanzen um uns herum und picken die Krümmel unseres Gebäcks auf. Duart Castle ist eines der am besten erhaltenen mittelalterlichen Buganlagen Schottlands. Die Besichtigung lohnt auf jeden Fall. Allein die Lage direkt am Meer ist imposant. Im warmen Licht der frühabendlichen Sonne erstrahlt die Burg in voller Pracht. Inzwischen ist es nach 18 Uhr und keine Besucher stören mehr. Wir sitzen auf den Felsen am Meer und genießen die Ruhe, die die Landschaft und die Burg umgibt. Am nächsten Tag machen wir eine Rundfahrt über Mull. Es wird eine der schönsten Touren der gesamten Reise. Der Kurs führt uns zunächst durch das wunderschöne Glen More. Direkt neben der Straße ragt der gleichnamige höchste Berg der Insel empor. Die Straße steigt auf rund 200 Höhenmeter an, die Steigung ist aber sachte und gut zu fahren. Verkehr stört nur nach der Ankunft einer Fähre in Craignure, ansonsten kann man nahezu autofrei radeln. Die Sonne scheint vom tiefblauen Himmel. Saftige Wiesen mit ein wenig Wald und Büschen lassen die Landschaft um uns herum in den unterschiedlichsten Grüntönen erscheinen. Es ist ein Hochgenuß! Nach dem Glen More biegen wir auf die "scenic route" entlang einer tief ins Land greifenden Meeresbucht ab, bevor es erneut bergauf ins Glen Seilisdeir geht. Die Landschaft ist während des Aufstiegs nicht mehr ganz so imposant wie im Glen More. Erst die Abfahrt mit herrlicher Aussicht auf's Meer ist wieder mitreißend und entschädigt für den mühsamen Anstieg. Im weiteren Verlauf der Inselrundfahrt radeln wir direkt an der Küste entlang. Neben der Straße wechseln steile Felsen und tiefe Einschnitte in die Berge. Verschiedene Seevögel hoppeln am Strand umher. Die Fahrt zurück quer über die Insel ist hingegen nicht mehr sonderlich attraktiv. Die sanften Hügel erlauben aber eine flotte Fahrt, so daß wir schnell wieder in Craignure sind, um in "Gregor's Roadhouse" eine Seafoodplatte zu verdrücken. 5. Mystik auf Skye Leider verlassen wir unsere lieben Gastgeber in Craignure auf Mull viel zu früh. Wir haben von Morag MacLachlan und seiner Frau beim allmorgentlichen Schwatz eine Menge über das Leben in Schottland und auf Mull erfahren. Die Schotten sind sehr freundlich und aufgeschlossen, ohne aufdringlich zu sein, und haben einen wunderbar eigentümlichen Humor. Nach kurzer Fahrt erreichen wir Tobermory, von wo aus die Fähre nach Kilchoan auf dem Festland ablegt. Bald geht es ziemlich "knackig" bergauf. Die schmale Straße ist mit kurzen steilen Steigungen gespickt und hügelt sich den Berg hinauf. Weiter oben wird es etwas sanfter, bevor ein erneut kräftiger Anstieg eine rauschende Abfahrt zurück zum Meer freigibt. Nun glauben wir fast an der Côte Azur zu sein. Die Küstenstraße verläuft vorbei an hellen Felsen und knorrigen alten Bäumen. Die Sonne und das Blau des Himmels schillern im Meer. Es ist angenehm warm und wir genießen die Fahrt im fast schon mediterranen Flair trotz den anstrengenden Strecke. Auch im weiteren Verlauf bis Salen machen die vielen kurzen steilen Ansteige das Vorankommen mühsam. Erst dahinter werden die Ansteige länger, sanfter und dadurch angenehmer zu fahren. Die Landschaft sieht nun wieder "schottisch" aus. Viele herrlich grüne Hügel, einige flache Abschnitte entlang von Buchten und ungewöhnlich viel Wald machen die Fahrt bis Maillaig abwechslungsreich. Wir warten auf die Fähre nach Armadale auf Skye. Warten ist bei Reiseradlern gleichbedeutend mit Nahrungsaufnahme. Diesmal sitzen wir im "Tea Garden" und mampfen hausgebackene Scones. Claudia kann sich nicht zwischen einem Cafe "Irish Cream" und "Hazelnut" entscheiden. Erst als die Bedienung ein kleines Gläschen Irish Cream zum Probieren bringt, fällt ihre Wahl dann doch zugunsten des Haselnuß-Aromas. Auf Skye angekommen spricht uns Martin aus Leeds an. Er ist auf einer Radtour nach Lewis, wo er an einem Halbmarathon teilnehmen möchte. Und da bietet sich für ihn eine kleine Radtour zum Warmlaufen offensichtlich an... Auf jeden Fall wird die Fahrt nach Broadford durch die Quasselei mit ihm kurzweilig. Leider hat der Nordwind hier inzwischen Sturmstärke erreicht, was die Fahrt ziemlich anstrengend macht. Die Stecke ist aber nicht allzu bergig, so daß wir trotzdem gut vorankommen. Broadford ist ein eher langweiliges Kaff. Wir wollen aber ein wenig faulenzen und mieten uns für zwei Nächte im "Caberfeidh" B&B ein. Mrs. McKenzie hat uns ein übermäßiges Frühstück bereitet, das nur im Bett verdaut werden kann. So ist es inzwischen Nachmittag, als wir doch noch zu einem kurzen Ausflug in Richtung Elgon aufbrechen. Wir bereuen es nicht, uns aus dem Bett aufgerafft zu haben, denn wir durchradeln abermals eine reizvolle Landschaft auf einer wenig befahrenen Straße. Unterwegs gaffen uns urige Hochlandrinder mit ihren riesigen Hörnern an. Aber die bedrohlich wirkenden Viehcher sind vollkommen gutmütig und nehmen einen vor ihrer Nase tänzelnden Fotographen ganz gelassen... Nach einem abermals äußerst nahrhaften Frühstück brechen wir in Richtung Portree auf. "Bon jour" ruft uns der entgegenkommende Radler entgegen und winkt wie wild mit den Armen. Es ist der Franzose, den wir vor einigen Tagen in Arisaig beim Frühstück im B&B getroffen haben. Freudig überrascht winken wir zurück. Die Wetterlage hat sich grundlegend verändert. Der Wind hat nachgelassen und dunkle Wolken lassen nichts Gutes ahnen. Aber wir sind ja schließlich auf Skye, angeblich einem der nassesten Orte in Europa. Die Etappe ist kurz. Nach 42 km und zwei Anstiegen auf 140 und 110 Höhenmeter haben wir die mit Touristen bevölkerte "Hauptstadt" der Insel erreicht. Portree liegt wunderschön in einer Bucht. Am Hafen reiht sich ein buntes Haus an das andere. Von hier aus möchten wir morgen einen Ausflug über die Trotternish-Halbinsel im Norden des Eilands unternehmen. Skye scheint seinem Image unbedingt gerecht werden zu wollen. Verwöhnt von dem ausgesprochen guten Wetter der vergangenen zehn Tage, gucken wir ein wenig enttäuscht auf die dicken dunklen Wolken, als wir unseren Ausflug starten. Die Fahrt nach Uig ist nicht sonderlich spannend, doch der Rückenwind treibt uns schnell in die kleine Hafenstadt. Wir beginnen jedoch kurz vor dem Ort einen Anstieg in ein Seitental Richtung Staffin. Die 250 Höhenmeter verteilen sich gut und sind angenehm zu fahren. Nun erleben wir die sagenhafte Mystik der Insel. Tiefe Wolken ziehen scheinbar zum Greifen nahe an uns vorbei. Das Land ist menschenleer, geheimnisvoll und von wilder Schönheit. Wir erradeln eine karge, fast schon gespenstisch wirkende Moorlandschaft. Es ist still, nicht ein Vogel zwitschert. Die Wiesen sind wie Narben von kleinen Bächen gefurcht. Hier entstehen wohl die Geistergeschichten, an die viele Schotten glauben. Das schaurig-schöne Erlebnis wird von einer atemberaubenden Aussicht am Ende des Hochtals beendet. Die bizarre Felslandschaft der Quiraings mit ihren schroffen Konturen erhebt sich direkt neben uns. Vor uns sehen wir sanfte Hügel. Teile sind von der Sonne erleuchtet, anderen Teile liegen dunkel unter schweren Wolken. Wir haben Halt gemacht und genießen die Aussicht auf's Meer und die steil hinab führende Straße. Dann lassen wir die Bremsen los und rauschen der Küste entgegen. Auch die weitere Fahrt ist schön, wenn auch ziemlich anstrengend. Im permanenten Auf und Ab passieren wir Steilküsten mit dem "Kilt-Rock", sanfte grüne Hügel und das "Storr"-Gebirge mit der senkrecht emporragenden Basaltsäule "Old Man of Storr". Der Gegenwind macht die Radelei besonders mühsam. Ziemlich erschöpft, aber begeistert von der Schönheit der Insel kommen wir zurück nach Portree... 6. Klischees in Dornie Während gestern bestenfalls Sprühregen aus den dunklen Wolken spritze, regnet es heute Bindfäden. Wie ein Grauschleier hat sich Regen über das Land gelegt. Zu allem Überfluß bläst der Wind mehr als kräftig und typisch schottisch aus Südwesten - genau daher, wo wir heute vormittag auf dem Weg zurück nach Broadford hin müssen... Wir bekommen eine "Packung": Besonders bergauf prasselt uns der Regen so stark ins Gesicht, daß es schmerzt und wir uns kaum auf den Rädern halten können. Ich habe Bedenken, daß Claudia jeden Moment das Rad in den Graben wirft. Doch sie radelt klasse und kämpft sich die beiden Berge auf dem Weg nach Broadford hoch. Dort macht die Straße eine Biegung und fortan haben wir mehr Seiten- als Gegenwind. Zudem läßt der Regen nach, ohne aber gänzlich aufzuhören. Trotz des schlechten Wetters fahren wir bis Dornie, einem kleinen Dorf am Loch Duich, das durch sein "Bilderbuch-Castle" bekannt ist. Hier übernachten wir und lernen den netten Ort kennen. Abends - der Regen hat endlich aufgehört - spazieren wir zum Dornie Castle. Malerisch auf einer kleinen Insel gelegen und von einer atemberaubenden Berglandschaft umgeben, erstrahlt die Burg traumhaft. Die Szenerie begeistert uns und wir genießen die Atmosphäre ohne den sonst hier üblichen Touristenrummel. Am nächsten Morgen machen wir noch ein paar Fotos des Castles im Hellen - herrlich klischeehaft mit einem Dudelsack-Spieler im Vordergrund. Claudia kann einem Foto mit dem strammen Schotten nicht widerstehen... Dann geht's weiter in Richtung der Great Glens. Die Fahrt dahin führt uns abermals durch eine famose Landschaft. Die uns umgebenden Berge sind eine überwältigende Kulisse in den verschiedensten Grüntönen. Nach der Fahrt am Ufer des Loch Duich steigt die Straße im Glen Shield an. Die Straße windet sich von Meereshöhe auf rund 275 Meter. Doch die Fahrt wird kurzweilig. Wir können uns nicht satt sehen an der Schönheit der Landschaft. Nachdem die Straße auf rund 150 m abgefallen ist, erwartet uns die "Königsetappe" mit einem Anstieg auf rund 340 m, dem höchsten Punkt unserer Reise. Doch auch hier sind die Steigungen "reiseradlerfreundlich". Vom Paß aus hat man einen weiten Ausblick auf das Umland mit dem Loch Garry. Kurz darauf düsen wir auch schon bergab nach Invergarry. Im Blumenparadies des B&B der Familie Kerr finden wir ein Zimmer und entspannen uns von der anspruchsvollen Etappe. 7. Radeln in "Great" Glens Am kommenden Morgen treffen wir kurz hinter Invergarry auf die "Great Glen Cycle Route". Der gesamte Radwanderweg führt von Inverness nach Fort Willliam. Die Route führt uns zunächst hoch über das Tal. Der Anstieg ist zwar anstrengend, die überwältigende Aussicht in die Great Glens entschädigt aber voll und ganz. Zudem muß man sich nicht auf der stark befahrenen Hauptstraße mit den Autos herumdrängeln. Der Radweg verläuft meist auf befestigten Naturwegen, die auch bei Regen gut befahrbar sind. Allerdings machen manchmal Kieselsteine das Radeln etwas mühsam. Nach dem kräftigen Anstieg hinter Invergarry bleiben im weiteren Verlauf des Radweges die Berge aus, ohne aber auf ein paar kleine "knackige" Ansteige zu verzichten. Die verschiedenen Abschnitte der Route sind mit ausführlichen Höhenangaben auf Schautafeln beschrieben, so daß man weiß, was einen im folgenden erwartet. Dabei verzichten die Schotten nicht auf eindringliche Warnungen mit ihrem eigentümlichen Humor: "Take great care on the bends if wet and misty. Flying bodies damage trees!" Hinter Gairlochy kann man auch auf der praktisch nicht von Autos genutzten Nebenstraße anstatt auf der Cycle Route fahren. Die einfachen Anstiege werden mit einer schönen Aussicht ins Tal belohnt. Der Radweg hingegen verläuft unten im Tal direkt neben dem Kanal entlang. Die letzten Kilometer nach Fort William hinein muß man leider auf der sehr stark befahrenen Hauptstraße radfahren. Verwöhnt von den einsamen Straßen der Highlands, sind wir so viel Verkehr nicht mehr gewohnt. Trotzdem erreichen wir unversehrt das geschäftige Städtchen. Zuerst fahren wir zum Bahnhof und kaufen die Tickets für die Rückreise übermorgen nach Edinburgh. Dies klappt zu meiner Verwunderung auf Anhieb und wir bekommen sogar eine Reservierung unserer Wunschverbindung. Am nächsten Tag haben wir ein letztes landschaftliches Highlight der Highlands auf dem Plan: Das Glen Coe. Jeder Schotte erzählt bei diesem Namen die tragische Geschichte, die sich dort vor über 300 Jahren zugetragen hat. Engländer haben dort einen schottischen Clan massakriert, was damals nicht unbedingt so ungewöhnlich gewesen ist, doch sie haben dies getan, nach dem sie zwei Wochen deren Gastfreundschaft mißbraucht haben. Das scheint noch immer in der schottischen Seele zu brennen. Heute ist von der traurigen Geschichte nichts mehr zu sehen. Statt dessen erradelt man ein phantastisches Tal. Unzählige Sturzbäche prasseln die steil emporragenden Felsen hinunter. Das Land ist karg und schroff, aber unglaublich schön. "Leider" ist das Wetter heute mal wieder gut, so daß wir nicht so viele Wasserfälle sehen, wie während eines "ordentlichen" schottischen Regens. Die Straße führt in erträglicher Steigung auf rund 320 Meter hoch. Es gibt so viel Landschaft zu bewundern, daß der Aufstieg kurzweilig wird. Oben angekommen, öffnet sich ein weites Hochmoor. Hier kehren wir nach einer "Fotosession" um und lassen uns zurück ins Tal rollen. Leider muß man sich auf der Fahrt von Fort William ins Glen Coe mit den Autos auf einer ziemlich engen und sehr stark befahrenen Straße drängeln. Das erste mal in Schottland fühle ich mich vom Autoverkehr "bedroht", wenn es teilweise neben LKWs wirklich sehr eng wird. Doch dennoch haben wir den Ausflug nicht bereut. Das Glen Coe ist ein Erlebnis! 8. Abschluß in Edinburgh Die letzten beiden Tage unserer Reise verbringen wir in Edinburgh. Die Fahrt dahin mit der Eisenbahn über die "West Highland Line" ist abermals ein landschaftlicher Genuß, zumal die Strecke teilweise durch Gebiete führt, die nicht einmal mit dem Auto zu erreichen sind. Der Fahrradtransport mit Selbstverladung ist unproblematisch. Am frühen Abend erreichen wir Edinburgh und haben relativ schnell ein Zimmer nicht allzu weit von der Innenstadt entfernt gefunden. Wir machen noch einen Spaziergang ins Zentrum uns sehen das Edinburgh Castle wunderschön im sanften Licht der Abendsonne. Den nächsten Tag verbringen wir mit Besichtigung der Burg und wir trödeln durch das historische Zentrum der Stadt. Edinburgh ist eine außerordentlich schöne und interessante Stadt. Wir sind ein wenig traurig, daß wir nicht mehr Zeit zur Verfügung haben und unsere Reise zu Ende geht. So beschließen wir den Tag und unsere Reise "angemessen" in einem Pub mit einem Glas guten Single-Malt-Whisky. Es ist der Tag der Abreise. Da wir erst nachmittags zurückfliegen, gönnen wir uns am Vormittag noch einen Besuch des wunderschönen botanischen Gartens von Edinburgh. Dann brechen wir zum Flughafen auf. Drei Wochen voller Eindrücke der überwältigenden Landschaft und von überaus warmherzigen Menschen liegen hinter uns. Drei Wochen Radfahren durch eine phantastische Natur. Drei Wochen "screnic views at every corner". Und sogar fast drei Wochen gutes Wetter! 9. Praktische Tips Hier ein paar praktische Tips: * Straßen und Verkehr: Der Verkehr in den westlichen Highlands und auf den inneren Hebriden ist eher gering. Ausnahmen sind die Umgebung von Edinburgh (liegt ja auch nicht in den Highlands und auf den Inseln) und Fort William (liegt in den Highlands). Besonders die Straße von Fort William ins Glen Coe ist stark befahren und schmal. (Nur) hier habe ich Radfahren als unangenehm empfunden. Ansonsten war der Verkehr auch auf Hauptstraßen immer erträglich. Im Great Glen sollte man auf jeden Fall die Cycle Route nehmen, um dem starken Verkehr auf der Hauptstraße zu entgehen. Auf den Inseln gibt's meistens nur wenig befahrene Straßen. Oft sind diese nur 11/2-spurig mit Ausweichbuchten für Autofahrer. Das war jedoch nie ein Problem, da Autofahrer auf solchen Straßen zwangsläufig langsamer fahren müssen, auch für einen entgegenkommenden Radler ausweichen oder artig hinter einem her tuckern bis zu nächsten Ausweichbucht. Man nimmt in der Regel viel Rücksicht. Der Linksverkehr ist unproblematisch. Nach einem halben Tag hat man sich daran gewöhnt. Die Straßen (auch Nebenstrecken) sind in durchweg gutem Zustand. Seitenstreifen, wie man sie in Deutschland auf Hauptstraßen oft findet ("Mehrzweckstreifen"), sind aber sehr selten. Die "Great Glen Cycle Route" verläuft im Abschnitt Invergarry - Fort William meistens auf befestigten Naturwegen und ist auch bei Regen gut zu fahren. * Wetter: Wir hatten unglaubliches Glück mit dem Wetter. Zwei halbe Tage und einen ganzen Tag Regen sind für drei Wochen Schottland einfach klasse. Zwischendurch hatten wir eine Periode von 10 Tagen ohne einen einzigen Tropfen Regen (dafür mit einem für Schottland untypischen kühlen Nordwind). Ansonsten gab's zwar reichlich Wolken, aber bestenfalls mal etwas Sprühregen, der nicht wirklich gestört hat. Der Wind bläst in der Regel aus Südwesten. Nach den Aussagen der Schotten sollen Mai und Juni die regenärmsten und sonnenreichste Monate im Westen Schottlands sein. Wir waren im Juli unterwegs. Trotz unserer positiven Wetter-Erfahrungen sollte man auf sehr gute Regenkleidung nicht verzichten. Wenn es geregnet hat, war es heftig. Ich habe einen Regenanzug von K-WAY 2000. Selbst nach einem ganzen Tag Dauerregen war ich noch trocken. Zudem hatte ich das erste mal Gamaschen im Einsatz und war sehr zufrieden. Trockene warme Füße während eines Regentages auf dem Rad tragen ungemein zum Wohlbefinden bei. * Übernachtung: In Schottland eine Unterkunft in einem Bed & Breakfast (B&B) zu bekommen, ist kein Problem. Man findet sie in jedem kleinen Ort und manchmal wunderschön mitten in der "Pampa". Wir waren zur Hauptreisezeit im Land und hatten eigentlich nie ein Problem, ein Zimmer zu finden. In den Touristenorten sollte man rechtzeitig (d.h. vor 18 Uhr) eine Unterkunft haben oder man muß etwas länger suchen und ggf. außerhalb der Ortschaft übernachten. Leider sind B&Bs nicht billig: Wir haben für ein Doppelzimmer (d.h. für beide Personen) zwischen 28 und 50 £ bezahlt (Kurs im Sommer 2001: 1 £ = 3,20 DM). Wenn's ein Zimmer mit eigenem Bad sein soll, kommt man kaum unter 40 £ weg. Dafür ist immer ein opulentes Frühstück im Preis inbegriffen. Cereals (Corn Flakes etc.), Ham & Eggs mit allem Drum und Dran sowie Toast mit Konfitüre sind so nahrhaft, daß man mittags nur noch einen Imbiß braucht, um bis abends "über die Runden zu kommen". Ansonsten helfen unterwegs Scones (ein leckeres Teegebäck) und andere feine Backwaren in den Tea Rooms über den kleinen Hunger hinweg. * Essen: Im Gegensatz zu meinen Erfahrungen in Wales ist das Essen in Schottland gut. Es gibt viele gute Restaurants, interessanterweise viele mit französischem Touch. Lachs und anderer Fisch sind eigentlich immer gut. Aber es gibt auch gute vegetarische Gerichte. Schwein-, Geflügel- und natürlich Lammfleisch gibt es ebenso in schmackhaften Variationen. Das Fleisch schottischer Angus-Rinder ist eigentlich weltweit für seine ausgezeichnete Qualität bekannt, wir haben es aber wegen der BSE-Gefahr nicht (bewußt) gegessen. Durch den schlechten Wechselkurs ist natürlich auch das Essen teuer. Um die 8 bis 12 £ muß man für ein Hauptgericht in einem (besseren) Restaurant rechnen. Es gibt aber auch in Pubs und Inns gute preiswertere Gerichte (ab 5 £). Auch Einkäufe im Supermarkt sind verhältnismäßig teuer. Schottland ist durch den schlechten Wechselkurs derzeit für Bewohner der Euro-Zone ein sehr teures Reiseland. Die Schotten sind mit den Essenszeiten überaus restriktiv. Meistens gibt es nach 21 Uhr auch in Restaurants keine warme Mahlzeit mehr. Um 23 Uhr ist dann auch getränkemäßig "last order" angesagt. Auch Frühstückszeiten sind oft sehr beschränkt. In den Touristenzentren ist man aber manchmal (nicht immer!) etwas "großzügiger". * Fahrradtransport: Der Transport im Flugzeug, auf den Fähren und in der Eisenbahn war kein Problem. Für den Transport im Flugzeug mit der British Airways zahlten wir auf dem Hinflug 50 DM pro Rad, auf dem Rückflug nichts. Allerdings mußten wegen der Maul- und Klauen-Seuche die Räder auf dem Rückflug in Folie gepackt werden (zusätzlich zu den obligatorischen Maßnahmen wie Abschrauben der Pedale und Drehen des Lenkers in Fahrtrichtung). Die Folien wurden uns aber von British Airways zur Verfügung gestellt. Die freundliche Dame beim Check-In hat uns sogar geholfen, die Räder einzupacken und die Folie mit Klebeband zuzukleben. Der Radtransport auf den Autofähren (die wir benutzt haben) zwischen dem Festland und den Inseln ist problem- und kostenfrei. Auch die Bahnfahrt von Fort William nach Edinburgh war unproblematisch. Man braucht eine Reservierung, die wir aber erst zwei Tage vorher in Fort William zusammen mit den Fahrkarten erworben haben. Der Radtransport war (auf dieser Strecke) übrigens gratis. Ich war ein wenig überrascht, wir zur Hauptreisezeit und zudem an einem Freitag so einfach unsere Wunschverbindung bekommen haben. * Mücken: In einigen (wenigen!) Gebieten (in Brodick auf Arran und zwischen Broadford und Portree auf Skye) haben uns winzige Mücken arg belästigt. Die keinen Plagegeister bemerkt man erst, wenn sie schon gestochen haben. Das Ergebnis ist ein juckendes und schmerzendes rotes "Pünktchen" auf der Haut. Autan hilft etwas. Wenn die Viehcher zum wirklichen Problem werden, besser auf ein einheimisches Produkt wechseln. Karten und Bücher: * Ordnance Survey Travelmaster 3 (Western Scotland) und 4 (Southern Scotland), 1:250.000. Die beiden Karten decken das gesamte bereiste Gebiet ab, erscheinen mir aktuell und ohne Fehler zu sein. * In den ersten drei Tagen sind wir teilweise einigen Routen aus dem "Cycle Tours: Central Scotland (21 one-day-routes)" von Nick Cotton (ebenfalls aus dem Ordnance Survey-Verlag) gefolgt. Wenn man mehr Zeit in Schottlands Mitte verbringen möchte, findet man dort tolle Touren mit ausführlicher Beschreibung und Höhenprofil. * Folgende Reiseführer hatten wir "on tour": - "Schottland" aus dem Reise-Know-How-Verlag von Andreas Braun et al. - "Schottland" aus dem Iwanowki's-Reisebuch-Verlag von Annette Kossow Ferner zum "Einlesen" die Schotland-Hefte von Merian und Geo-Special. Links: * Allgemein in Deutsch http://www.schottland.de http://www.hp.europe.de/kd-europtravel http://www.schottland-reisen.de http://www.merian.de Pfad: Europa>Großbritannien>Schottland * Allgemein in Englisch http://www.scotland-inverness.co.uk http://www.maltwhiskytrail.com http://www.witb.co.uk http://www.scotland.co.uk * Radreisen Eine sehr umfangreiche Sammlung von Links zu Berichten von Radreisen im Internet, auch über Schottland, gibt es auf Karl Brodowsky's Homepage: http://www.swb.de/personal/elch/reiseberichte.html Unterkünfte: Wir haben in vielen guten und schönen B&Bs übernachtet. Hier ein paar besondere Tips: * Peebles: B&B "The Steading" ****, DZ 45 £ Sehr "gediegen", ruhige Lage im Wald oberhalb des Ortes, schöne Aussicht. * Brodick / Arran: "Carrick Lodge" ***, DZ 50 £ Tolle Aussicht auf die Bucht von Brodick, freundliche und hilfsbereite Gastgeber. Gastvater Eric weiß immer etwas zu erzählen und schwärmt leidenschaftlich von Arran. * Lochanza / Arran: "Caberfeidh Guest House", DZ 45 £ Überaus herzliche Gastgeber Magret und David. Ein Ort zum Wohlfühlen! * Craignure / Mull: B&B "Aon A'Dha", DZ 32 £ (Gemeinschaftsbad) Einfache Zimmer, aber Morgan und seine Familie sind sehr nette Gastgeber. * Broadford / Skye: B&B "Caberfeidth", ***, DZ 42 £ Super-Zimmer mit allem Drum und Dran, modern eingerichtet. Mrs. MacKenzie bereitet ein übermäßiges Frühstück! Erstklassiges Preisleistungsverhältnis. * Portree / Skye: "Green Acres Guest House", DZ 50 £ Wunderbare Lage mit schöner Aussicht auf die Bucht, das "Bilderbuch B&B" ist schon fast zu schön, relativ groß und deshalb leider auch etwas unpersönlich. * Invergarry: B&B Mr. & Mrs Kerr, DZ 28 £ (Gemeinschaftsbad) Einfache Zimmer, aber das Haus ist von einem Garten mit Blumenmeer umgeben. (Preise Stand Sommer 2001) www.BikeSite.de 3 (c) 2001 Ingo Harrach, Köln Powered by: Ingo Harrach Informationssysteme